Was aus einer winzigen Idee entstehen kann und warum es eigentlich keine großen Entdeckungen und Fortschritte gibt, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt

(Albert Einstein)

Die Idee – entstanden aus einem kleinen Post auf Facebook …..

Aufgrund eines einschneidenden Erlebnisses 2011 mit meiner Tochter, welche als Baby 10 Tage im Koma lag und fast gestorben wäre und 2014 dem Kauf unseres Ponys, welches überraschend liebevoll und besonders vorsichtig mit Kindern umgeht, habe ich in einer Facebook-Gruppe angeboten einer Familie, welche ein krankes oder behindertes Kind hat die Möglichkeit zu bieten ab und zu Ihr Kind an unserer Freude mit dem Pony teilhaben zu lassen. Nicht gewerblich, ohne finanziellen Hintergrund nur aus dem Wunsch heraus einer Familie eine kleine Freude und Glück zu bereiten. Aufgrund meines Posts habe ich innerhalb weniger Stunden eine solche positive Resonanz bekommen, unter anderem auch von Pferdebesitzern die sich der Idee anschließen wollten, dass die Idee mit einer eigenen Gruppe entstanden ist.

Diese Gruppe besteht jetzt seit 2014 und wächst und wächst. Da es in Facebook immer unübersichtlicher wurde, und mir von einem Anwalt aus dem Bekanntenkreis „ehrenamtlich“ die Unterstützung zur Gründung eines Vereins angeboten wurde – sprang ich über meinen Schatten und fasste mit Unterstützung durch Isabella Richter und Marlene Ritter, mit denen ich über meine Facebookgruppe zusammengewachsen bin, den Mut. Nach Monaten der Vorbereitung, viel Arbeit, rechtlichen Recherchen und Unterstützung von lieben Menschen haben wir es dann gemeinsam geschafft!

Es gibt ihn – den Verein „Ein Pferd für Kinder e.V.“ mit eigener Homepage, an welcher wir momentan fleissig arbeiten!

Was für Vorteile der Umgang mit dem Pferd bei Kindern allgemein hat und was so ein Tier bewirkt – kann meine ich jeder von uns Pferdebesitzern sofort nachvollziehen. Denken wir doch nur daran was es für uns bedeutet wenn wir den Stall betreten. Pferde – Tiere im Allgemeinen – machen keine Unterschiede. Sie beurteilen uns nicht nach unserem Äußeren – egal ob wir, groß, klein, dick, dünn oder gar optisch nicht perfekt sind.

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Sie beurteilen uns nicht nach Erbringen von Leistungen. Im Umgang und bei dem Pferd dürfen wir einfach „sein“. Allein diese Tatsache reicht oft schon aus, dass die Kinder sich in diesem Moment freier fühlen – ihre Sorgen, Ängste oder gar auch ihre Schmerzen für eine kurze Zeit vergessen. Das Pferd streicheln, riechen, seine Wärme spüren – das Atmen des Pferdes.

Oft sieht man da schon eine kleine Last dieser Kinder abfallen. Einigen reicht das – andere genießen das Reiten. Auch hier muss ich nicht erklären wie sich das positiv auf die Seele und den Körper der Kinder auswirkt.

Pferde verleihen uns Flügel die wir nicht haben! Oft auch noch mehr. Auf dem Pferdrücken tauchen viele – auch von uns Erwachsenen – ein in eine andere Welt!

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